Yamaha R1 2015 vs. Yamaha YZF-R6 2017

Yamaha R1 2015

Yamaha YZF-R6 2017
Übersicht - Yamaha R1 2015 vs Yamaha YZF-R6 2017
Die Yamaha R1 des Modelljahres 2015 und die Yamaha YZF-R6 des Modelljahres 2017 sind beide hochkarätige Supersportmotorräder, die für ihre Leistung und ihr Handling bekannt sind. Die R1 ist mit einem 998 ccm-Motor ausgestattet, der eine Leistung von 200 PS und ein Drehmoment von 112,4 Nm liefert. Der Motor verfügt über eine Bohrung von 79 mm und einen Hub von 50,9 mm. Die R1 ist mit einem Deltabox-Aluminiumrahmen und einer Telegabel Upside-Down-Aufhängung ausgestattet. Die Bremsen vorne sind als Doppelscheiben ausgeführt, und die Reifen haben eine Breite von 120 mm vorne und 190 mm hinten. Der Radstand beträgt 1405 mm, und die Sitzhöhe liegt bei 855 mm. Der Tankinhalt beträgt 17 Liter.
Die YZF-R6 hingegen hat einen kleineren 599 ccm-Motor, der eine Leistung von 124 PS und ein Drehmoment von 65,7 Nm erzeugt. Die Bohrung beträgt 67 mm und der Hub 42,5 mm. Wie die R1 verfügt auch die YZF-R6 über einen Deltabox-Aluminiumrahmen und eine Telegabel Upside-Down-Aufhängung. Die Bremsen vorne sind ebenfalls als Doppelscheiben ausgeführt, und die Reifen haben eine Breite von 120 mm vorne und 180 mm hinten. Der Radstand beträgt 1375 mm, und die Sitzhöhe liegt bei 850 mm. Der Tankinhalt beträgt ebenfalls 17 Liter.

Yamaha R1 2015
Die Yamaha R1 2015 bietet eine Reihe von Stärken, darunter einen beeindruckenden Sound, einen drehfreudigen Motor mit einer starken Spitze und ein tolles Rennfeeling im Sattel. Das Elektronikpaket der R1 ist überlegen und die Verarbeitungsqualität ist hochwertig.
Die Yamaha YZF-R6 2017 punktet mit starken und direkten Bremsen, einer scharfen Optik und einem Schaltautomaten. Das Motorrad bietet auch einen guten Windschutz und ein präzises Handling. Die Transparenz des Motorrads ist ebenfalls hoch, was bedeutet, dass der Fahrer ein gutes Gefühl für das Motorrad hat.
Die Yamaha R1 2015 hat jedoch auch einige Schwächen. Zum einen gibt es einen Durchhänger im Drehmomentverlauf in der Mitte des Drehzahlbereichs. Zusätzlich kann die Stabilität in der Bremszone verbessert werden.

Yamaha YZF-R6 2017
Die Yamaha YZF-R6 2017 hat ebenfalls Schwächen. Die radikale Sitzposition macht das Motorrad für längere Touren ungeeignet. Die Serienleistung beträgt nur 118,4 PS, was für einige Fahrer möglicherweise nicht ausreicht. Eine Aufrüstung des Motorrads kann auch kostenintensiv sein.
Insgesamt sind sowohl die Yamaha R1 2015 als auch die Yamaha YZF-R6 2017 beeindruckende Supersportmotorräder mit einigen Stärken und Schwächen. Die R1 bietet eine beeindruckende Leistung und ein tolles Rennfeeling, während die YZF-R6 mit starken Bremsen und einem präzisen Handling punktet. Die Wahl zwischen den beiden Modellen hängt letztendlich von den individuellen Vorlieben und Anforderungen des Fahrers ab.
Technische Daten Yamaha R1 2015 im Vergleich zu Yamaha YZF-R6 2017
Vor- und Nachteile im Vergleich
Vor- und Nachteile im Vergleich
Yamaha R1 2015

Die neue R1 ist ein großer Wurf und kein Vergleich mehr mit dem Vorgängermodell. Diese galt als gutes Landstraßenmotorrad und für Ausflüge auf die Rennstrecke musste schwer investiert werden. Nun ist es genau umgekehrt. Die neue R1 ist mit einem klaren Fokus auf die Rennstrecke entwickelt worden. Das Elektronikpaket wirkt überragend, Technikfreaks kommen hier auf ihre Kosten. Yamaha Fans müssen quasi zuschlagen, sie haben nun endlich ein würdiges Motorrad. Die R1 leistet sich leichte Schwächen beim Anbremsen - hier wird sie etwas instabil. Wer gerne ein fertiges Rennmotorrad kauft ohne am Fahrwerk arbeiten zu müssen, der greift besser zur R1M. Dort funktioniert das elektronische Fahrwerk von Öhlins grandios und leistet sich keine Schwächen. Für den reinen Rennstreckenbetrieb lässt sich auch leicht die zweite Schwäche der R1 ausbügeln. Das Drehmomentloch in der Mitte lässt sich mit einem neuen Mapping leicht ausbügeln.
Yamaha YZF-R6 2017

Die Yamaha R6 2017 ist nach wie vor ein optisch wie fahrdynamisch radikales Supersport-Motorrad, das zu den besten und wahrscheinlich auch letzten seiner Art gehört. Die EURO4-Norm kostet den 599 Kubik-Reihenvierzylinder mit Titanventilen ganze 11 PS im Vergleich zum 2007/2008er-Modell. Yamaha richtet sicher aber ganz klar an Hobby-, Amateur- und Profirennstreckenfahrer, denen sie Serienleistung ohnehin egal ist. Mit mehr als 50 Zubehörteilen lässt sich die R6 je nach Bedarf und Budget aufrüsten. Dass das allerdings ordentlich ins Geld gehen kann, sollte jedem bewusst sein.
Preisvergleich durchschnittlicher Marktpreis Yamaha R1 vs Yamaha YZF-R6
Es gibt einige Unterschiede zwischen der Yamaha R1 2015 und der Yamaha YZF-R6 2017. Es braucht weniger Zeit, um eine Yamaha R1 zu verkaufen, mit 76 Tagen im Vergleich zu 136 Tagen für die Yamaha YZF-R6. Seit Modelljahr 2005 wurden 80 Berichte von 1000PS.de Redakteuren für die Yamaha R1 geschrieben und 33 Berichte seit Modelljahr 2005 für die Yamaha YZF-R6. Der erste Bericht für die Yamaha R1 wurde am 28.04.2003 veröffentlicht und verzeichnet inzwischen mehr als 3.900 Aufrufe. Dies im Vergleich zu mehr als 3.600 Aufrufen für den ersten Bericht zur Yamaha YZF-R6 veröffentlicht am 17.10.2002.