BMW S 1000 RR 2017 vs. Yamaha R1 2015
BMW S 1000 RR 2017
Yamaha R1 2015
Übersicht - BMW S 1000 RR 2017 vs Yamaha R1 2015
Die BMW S 1000 RR Modelljahr 2017 und die Yamaha R1 Modelljahr 2015 sind zwei Supersportmotorräder, die beide auf dem Markt für ihre beeindruckende Leistung und ihr sportliches Design bekannt sind.
Die BMW S 1000 RR 2017 verfügt über einen 999 ccm Motor mit einer Bohrung von 80 mm und einem Hub von 49,7 mm. Mit einer Leistung von 199 PS und einem Drehmoment von 113 Nm bietet sie eine beeindruckende Beschleunigung und eine hohe Endgeschwindigkeit. Der Motor verfügt über eine Verdichtung von 13 und hat vier Zylinder mit je vier Ventilen.
Das Fahrwerk der BMW S 1000 RR 2017 besteht aus einer Telegabel Upside-Down Aufhängung und einem Aluminiumrahmen in Brückenbauart. Dies sorgt für eine gute Stabilität und ein präzises Handling. Die Bremsen vorne sind als Doppelscheiben ausgeführt und bieten eine hohe Bremsleistung. Die Reifen haben eine Breite von 120 mm vorne und 190 mm hinten, jeweils mit einem Durchmesser von 17 Zoll. Der Radstand beträgt 1438 mm und die Sitzhöhe liegt bei 815 mm. Das fahrbereite Gewicht der BMW S 1000 RR beträgt 208 kg und der Tankinhalt beträgt 17,5 l.
BMW S 1000 RR 2017
Die Yamaha R1 2015 hat einen 998 ccm Motor mit einer Bohrung von 79 mm und einem Hub von 50,9 mm. Mit einer Leistung von 200 PS und einem Drehmoment von 112,4 Nm bietet sie eine ähnliche Leistung wie die BMW. Der Motor hat auch eine Verdichtung von 13 und vier Zylinder mit je vier Ventilen.
Das Fahrwerk der Yamaha R1 2015 besteht ebenfalls aus einer Telegabel Upside-Down Aufhängung, jedoch mit einem Aluminiumrahmen in Deltaboxbauart. Dies sorgt für eine gute Stabilität und ein präzises Handling, ähnlich wie bei der BMW. Die Bremsen vorne sind ebenfalls als Doppelscheiben ausgeführt und bieten eine hohe Bremsleistung. Die Reifen haben die gleiche Breite und den gleichen Durchmesser wie bei der BMW. Der Radstand beträgt jedoch 1405 mm und die Sitzhöhe liegt bei 855 mm. Das fahrbereite Gewicht der Yamaha R1 beträgt 199 kg und der Tankinhalt beträgt 17 l.
Die BMW S 1000 RR 2017 hat einige Stärken, die sie von der Yamaha R1 2015 abheben. Auf Wunsch ist sie mit einer kompletten Elektronikausstattung erhältlich, die alle Features in hoher Qualität bietet. Der Motor der BMW ist stark und gut dosierbar, was eine beeindruckende Beschleunigung ermöglicht. Die Sitzposition der BMW ist auch für größere Fahrer angenehm und das Fahrwerk bietet sowohl auf der Straße als auch bei Trackdays eine gute Performance.
Die Yamaha R1 2015 hat jedoch auch ihre Stärken. Der Sound des Motors ist beeindruckend und der Motor selbst ist drehfreudig mit einer starken Spitze. Das Fahrgefühl auf der R1 ist rennmäßig und das Elektronikpaket der Yamaha ist überlegen. Die Verarbeitungsqualität der Yamaha ist ebenfalls hochwertig.
Yamaha R1 2015
Auf der anderen Seite gibt es auch einige Schwächen bei beiden Motorrädern. Die BMW S 1000 RR 2017 hat auf der Rennstrecke bei hoher Belastung mit Bremsfading zu kämpfen. Obwohl das Fahrwerk für Trackdays ausreichend ist, reicht es für Renneinsätze nicht aus. Optisch wirkt die BMW bereits etwas angegraut, obwohl sie technisch auf dem neuesten Stand ist.
Die Yamaha R1 2015 hat einen Durchhänger im Drehmomentverlauf in der Mitte und zeigt in der Bremszone eine gewisse Instabilität.
Insgesamt sind sowohl die BMW S 1000 RR 2017 als auch die Yamaha R1 2015 beeindruckende Supersportmotorräder mit ihren eigenen Stärken und Schwächen. Die Wahl zwischen den beiden hängt letztendlich von den individuellen Vorlieben und Anforderungen des Fahrers ab.
Technische Daten BMW S 1000 RR 2017 im Vergleich zu Yamaha R1 2015
Vor- und Nachteile im Vergleich
Vor- und Nachteile im Vergleich
BMW S 1000 RR 2017
Das ausgewogene Universaltalent wird auch 2017 bei vielen Vergleichstests vorne mitreden. Sie punktet immer noch mit dem überragenden Motor und der universellen und kompletten Ausstattung.
Yamaha R1 2015
Die neue R1 ist ein großer Wurf und kein Vergleich mehr mit dem Vorgängermodell. Diese galt als gutes Landstraßenmotorrad und für Ausflüge auf die Rennstrecke musste schwer investiert werden. Nun ist es genau umgekehrt. Die neue R1 ist mit einem klaren Fokus auf die Rennstrecke entwickelt worden. Das Elektronikpaket wirkt überragend, Technikfreaks kommen hier auf ihre Kosten. Yamaha Fans müssen quasi zuschlagen, sie haben nun endlich ein würdiges Motorrad. Die R1 leistet sich leichte Schwächen beim Anbremsen - hier wird sie etwas instabil. Wer gerne ein fertiges Rennmotorrad kauft ohne am Fahrwerk arbeiten zu müssen, der greift besser zur R1M. Dort funktioniert das elektronische Fahrwerk von Öhlins grandios und leistet sich keine Schwächen. Für den reinen Rennstreckenbetrieb lässt sich auch leicht die zweite Schwäche der R1 ausbügeln. Das Drehmomentloch in der Mitte lässt sich mit einem neuen Mapping leicht ausbügeln.
Preisvergleich durchschnittlicher Marktpreis BMW S 1000 RR vs Yamaha R1
Es gibt einige Unterschiede zwischen der BMW S 1000 RR 2017 und der Yamaha R1 2015. Es sind von beiden Modellen gleich viele Motorräder auf dem 1000PS.de Marktplatz verfügbar, konkret 9. Es braucht weniger Zeit, um eine Yamaha R1 zu verkaufen, mit 76 Tagen im Vergleich zu 96 Tagen für die BMW S 1000 RR. Seit Modelljahr 2010 wurden 135 Berichte von 1000PS.de Redakteuren für die BMW S 1000 RR geschrieben und 80 Berichte seit Modelljahr 2005 für die Yamaha R1. Der erste Bericht für die BMW S 1000 RR wurde am 16.04.2008 veröffentlicht und verzeichnet inzwischen mehr als 4.000 Aufrufe. Dies im Vergleich zu mehr als 3.900 Aufrufen für den ersten Bericht zur Yamaha R1 veröffentlicht am 28.04.2003.